Bei der von Rio Konkret organisierten Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl 2026 stellten sich vier Kandidaten den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Mehrere hundert Interessierte füllten den Pfarrsaal St. Jakob und zeigten damit, wie groß das Interesse an der zukünftigen Entwicklung Wasserburgs ist.
Die Kandidaten Bastian Wernthaler, Georg Gäch, Josef Baumann und Milan Matijević beantworteten in einer festgelegten Redezeit Fragen zu zentralen Themen der Stadtentwicklung. Moderiert wurde der Abend von Heike Duczek vom OVB.
Im Mittelpunkt standen Themen wie nachhaltige Energieversorgung, Mobilität und Barrierefreiheit, Wohnen sowie Kultur und Lebensqualität in Wasserburg. Auch Fragen aus dem Publikum – etwa zur geplanten DK1-Deponie in Babensham, zur Verkehrssituation oder zur Entwicklung einzelner Stadtteile – wurden intensiv diskutiert.
Dabei zeigte sich: In einigen Punkten herrschte unter den Kandidaten große Einigkeit, etwa bei der Bedeutung erneuerbarer Energien oder der Ablehnung einer Deponie in Babensham. Gleichzeitig wurden aber auch unterschiedliche politische Ansätze deutlich. Die Diskussion bot den Bürgerinnen und Bürgern damit eine gute Möglichkeit, die Positionen der Kandidaten kennenzulernen und sich für die Kommunalwahl 2026 in Bayern am 8. März 2026 eine fundierte Meinung zu bilden und eine echte Wahlentscheidung zu treffen.
Von links: Milan Matijević (Kandidat der Linken Liste), Georg Gäch (Kandidat des Wasserburger Blocks), Heike Duczek (vom OVB – Moderation), Robert Obermayer (Vorstand Rio-Konkret), Josef Baumann (Kandidat der Freien Wähler Reitmehring-Wasserburg) und Bastian Wernthaler (parteiloser Kandidat von CSU, SPD, Grünen und Bürgerforum).